Welche Haargummis sind am besten für die Haare?

Welche Haargummis sind am besten für die Haare?


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Ob für Zöpfe, Dutts oder andere Hochsteckfrisuren – Haargummis brauchen wir in jeder Lebenslage. Doch Haargummi ist nicht gleich Haargummi! Hier gibt es große Qualitätsunterschiede, die wir heute genauer unter die Lupe nehmen. Zudem brauchen unsere Haare je nach Struktur und Menge verschiedene Ausführungen.
Zudem gibt es auch andere Tipps und Tricks, wie du dein Haar gesund hältst:

  1. Wenn du regelmäßig Haargummis trägst, solltest du die Haargummis nicht zu eng binden, da deine Haare ansonsten schneller brechen können. Zudem kannst du darauf achten, dass es immer wieder an verschiedenen Stellen sitzt.


  2. Nasses Haar ist sehr empfindlich und anfällig für Haarbruch. Deshalb solltest du das nasse Haar nicht mit einem Haargummi zusammenbinden. Alternativ kannst du beispielsweise auf eine Haarklemme zurückgreifen.


  3. Wenn du dein Haar über Nacht gerne zusammengebunden trägst, solltest du dafür ein besonders weiches Haargummi verwenden.

Doch nun stehst du immer noch vor der Frage, ob es das Scrunchie oder Spiral-Form-Haargummi sein soll? Wir verraten dir, was die Unterschiede sind und welches Haargummi sich für deine Lieblingsfrisur am besten eignet:

Haargummis

Spiral-Haargummi


Das Spiral-Haargummi eignet sich für diverse Dutt-Varianten, von Top-Knot bis Chignon. Es ist leicht zu identifizieren, da es an ein altes Telefonkabel erinnert. Das Spiral-Haargummi hat den Vorteil, dass es aufgrund seiner Form keinen Haargummi-Knick im Haar hervorruft. Die Spirale ist zudem sehr flexibel und reißfest und fixiert sowohl dünnes als auch kräftiges Haar.

Noch ein Pluspunkt: Das Spiral-Haargummi kommt gänzlich ohne Metall aus, was gut für die Haarstruktur ist.



Bungee-Haargummi


Bungee-Haargummis bestehen aus einem Gummi und zwei Haken. Sie eignen sich vor allem für den klassischen Pferdeschwanz. Man nimmt das Haar zusammen, hakt das eine Ende ins Haar und wickelt anschließend das Gummi so oft ums Haar, wie man möchte. Den zweiten Haken verbindet man anschließend mit dem ersten, um das Gummi zu befestigen. Der Vorteil: Man kann das Bungee-Haargummi flexibel einsetzen und hat einen super Halt.
Gerade mit lockiger Mähne ist es oft schwer, die Haare sauber aufzuwickeln und hier schafft das Bungee Abhilfe.


Scrunchie


Das Scrunchie-Haargummi im 90s-Look ist ein voluminöses Stoffband und eignet sich für viele verschiedene Frisuren, die mit verschiedenen Farben, Mustern und Stoffen aufgepeppt werden sollen. Mittlerweile ist das Scrunchie ein begehrtes Modeaccessoire.
Sie bestehen oft aus Samt oder weichem Stoff, wodurch sie das Haar besonders schonen und es nicht zerdrücken. Scrunchies eigenen sich für alle, die mit ihrem Haargummi auch gerne ihr gesamtes Outfit komplettieren.

 

Stoff-Haargummis


Weiche Stoff-Haargummis gibt es in vielen verschiedenen Variationen und sie sind entweder aus synthetischen oder natürlichen Fasern gefertigt. Sie eignen sich vor allem für einen Pferdeschwanz bei dünnem bis normalem Haar oder Half-Buns. Stoffhaargummis gibt es in vielen verschiedenen Größen und sie gehören zu der absoluten Haargummi-Grundausstattung.

Der größte Vorteil: Das besonders weiche Material schont das Haar. Denn Metallteile oder feste Schweißnähte können mit ihren scharfen Kanten das Haar strapazieren und so Spliss begünstigen. Sanfte Stoff-Haargummis lassen sich gut dehnen und geben einen ausreichenden Halt.

 

Das perfekte Haargummi zum Schlafen – bei Extensions zu empfehlen

Die Haare beim Schlafen zusammenbinden ist gut für deine Mähne. Denn offenes Haar verknotet sich schneller und Spliss wird somit weiter aufgeraut, wodurch die Haare schneller brechen. Um das zu verhindern, eignet sich am besten ein geflochtener Zopf oder ein lockerer Dutt. Dafür solltest du beispielsweise ein Scrunchie oder Spiral-Haargummi verwenden und es nur locker zusammenbinden.

 

So stärkst du deine Haare von innen heraus

Um deine Haare von innen heraus zu stärken und weniger anfällig für Spliss und Haarbruch zu machen, empfehlen wir dir peptidreiche Haarpflege. Denn Peptide haben die Eigenschaft, sich um dein Haar zu legen und einen Schutzmantel zu bilden. Dieser sorgt dafür, dass deine Haarstruktur geschützt wird und mehr Feuchtigkeit im Haar gespeichert werden kann. Hier erfährst du mehr dazu.

 


Bildnachweis: ©Camila Muñoz (Pexels), ©leungchopan (Adobe Stock)



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